Allgemeine Informationen
Informationen für Einsteiger
Vorträge (Entwürfe)
Was ist UN*X/Linux?
Aktuelles
Termine
Fun
www.userfriendly.org (cartoons)
Veröffentlichungen zum Thema UN*X/Linux
UN*X vs NT (Übersetzung eines Artikels von John Kirch; wirklich lesenswert!)
Die Kathedrale und der Basar (Übersetzung eines Artikels von Eric Raymond)
Newsticker
Heise Newsticker
Linux-Magazin Newsflash
Linux Newsgroups
Hardwarefragen zu Linux
Fragen von Linux-Anfängern
Mailserver-Fragen (sendmail und Konsorten)
Fragen zu Newsservern und deren Konfiguration
Fragen zu ISDN für Linux
Fragen zum Desktop KDE
Anwendungen von UN*X
Programmierung unter UN*X
Rund um Netzwerke und Kommunikation.
Alles zum X Window System unter Linux
Alles, was sich nicht anders einordnen laesst.
Software-Suche
Software-Suche im Internet
Software
Editoren
Star-Office
Elektronische Bildverarbeitung
Web-Publishing
Dokumentations-Tools
Software-Dokumentation
Local an der Uni-GH-Siegen
Desktops für Linux
KDE (K-Desktop Environment)
Die zugehörige newsgroup: de.alt.comp.kde
Der Gnome Desktop


Kritik sowie Verbesserungs- und Erweiterungswünsche sind willkommen!
Weitere geplante Themen:
Standardisierung von Linux ... Freeware, Lizenzen ... Entscheidungshilfen für den Einsatz von Linux Professioneller Einsatz von Linux
Linux-Newsticker Notebooks mit Linux Linux und SMP Mit Linux ins Internet Webpublishing mit LAMP (siehe c't 12/98; S.230)

Sinn und Zweck dieser Seiten
Warum ich Linux und freie Software benutze

Warum diese Seiten?

Ich möchte in diesem Abschnitt kurz den Leitgedanken dieser Internet-Seiten erläutern.

Auf der Suche nach einem guten Betriebsssystem ist mir Linux und seine Software über den Weg gelaufen. Ich habe es sofort ausprobiert und für geeignet befunden.
Nun möchte ich auf diesem Weg meine Erfahrungen weitergeben, ausgewählte Software genauer beleuchten, aber auch Überzeugungsarbeit für den Einsatz von Linux und freier Software (sog. Freeware) leisten. Das hört sich zugegebenermaßen etwas euphorisch an, doch wer sich einmal näher mit Linux beschäftigt hat, der spart viel Zeit, viel Nerven und vor allem bares Geld ( Linux kostet nämlich keinen Pfennig!).

Erworbenes Wissen über Windows 95 ist beim Umstieg auf Windows NT beispielsweise nicht viel wert.

Das gilt für Linux nicht! Das einmal erworbene System-Wissen ist auf andere UN*X-Betriebssysteme übertragbar! Niemand ist also auf Linux als einzigstes UN*X-Betriebssystem festgelegt!
Ich empfinde das ist einen wesentlichen Unterschied z.B. zu Windows.

Diese Seite(n) soll(en) daher in erster Linie Linux, die verfügbare Software, Distributionen etc., vorstellen, grundsätzliche Einsteiger-Informationen als auch weitergehende, vertiefende Informationen anbieten. Für Wünsche, Kritik, Anregungen bin ich jederzeit dankbar.

Warum ich Linux benutze

Ich benutze Linux, weil ...
  • ich einfach keine Lust habe, namhaften Software-Firmen als zahlender Beta-Tester zu dienen
    (Das ist eigentlich eine Dienstleistung, die bezahlt werden muß!)
  • bei freier Software wirkliche Innovation stattfinden kann und nicht durch marktstrategische Überlegungen - nach dem Motto: Der Markt ist noch nicht reif - ausgebremst wird.
  • neue Software-Versionen nicht unbedingt unglaublich viele neue Features enthalten;
    der Hauptaugenmerk ist dafür mehr auf
    • weitere Steigerung der Stabilität
    • die schnelle Behebung von Sicherheitslücken
    • Verbesserungen, von denen der Anwender nicht unbedingt etwas "sieht", aber trotzdem durch sie profitiert
    ausgerichtet.
  • ich Einfluß auf die Entwicklung der Software nehmen kann!.
  • die kommerzielle Software vor allem im Standard-Bereich zu teuer ist. (Ich kenne das Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem ATARI-Sektor recht gut; da kann sich manch einer eine dicke Scheibe abschneiden!)
  • ich bei bei Windows nur die Wahl zwischen Intel- oder DEC-Alpha-basierter Hardware habe!
  • Linux auf mindestens 4 Hardware-Plattformen lauffähig ist(ppc, sparc, mk68, alpha,...)
  • bei einem Systemwechsel die "alte" Software nutzbar bleibt
  • durch Lizenzbestimmungen wie z.B. die General Public Licence (kurz: GPL) gewährleistet ist, dass niemand ein Software-Monopol erlangen kann!
  • ich bei unzureichendem Support den Dienstleister wechseln kann; durch die freie Verfügbarkeit der Quelltexte kann mir jeder andere Dienstleister Software für meine Zwecke modifizieren oder evtl. Fehler finden und beseitigen. Als Anwender bin ich nicht in der Situation des Bittstellers, der darauf hoffen muß, daß vielleicht mit dem nächsten allgemeinen Update auch mein Problem behoben wird/ist!

Schon seit meinem ersten Computer, einem ATARI 1040 ST, habe ich den Anspruch gestellt, daß ich die verwendete Software preiswert und leistungsfähig sein muß. Lange Zeit hat das ATARI Betriebssystem nebst Software dieses leisten können. (Vergleichbare Software auf dem PC war etwa 2 bis 3-mal so teuer, aber eben nicht besser.) Als Microsoft 1992 (?) stolz verkündete, daß Word 6.0 WYSIWYG kann, habe ich nur müde gelächelt. Signum! - eine der besten Textverarbeitungen, die ich kenne - hat von Anfang an (1987/88) dieses "Feature" besessen und auch beherrscht!!. Auch heute noch kann keine Software mit dem Preis-Leistungsverhältnis dieser Plattform mithalten, wenn man ausschließlich kommerzielle Software betrachtet. Aber das ist nun ein ganz anderes Thema ...

Experimente mit MINT und Linux (mk68) (Mitte 1996) auf einem ATARI Falcon verliefen erfolgreich. Damals war eine Installation von Linux auf diesem Rechner eher umständlich und der Betrieb langsam. X11 brachte das Gesamt-System zum Stehen. Ein PC mit entsprechender Rechenleistung mußte also her. Ein Hades oder eine "Aufbohr"-Hardware kam für mich zum damaligen Zeitpunkt nicht in Frage. Die heutige Alternative wäre wohl eher ein Mac G3, aber was soll's.

Der PC wurde gekauft. Ein P100 (SCSI) mit 32 MB Ram, CD-ROM, etc. Der Verkäufer konnte nicht so recht verstehen, warum ich kein Windows haben wollte. Ich dagegen schon! Warum eine Betriebssystem-Lizenz ohne Software kaufen, wenn man weniger Geld ein Betriebssystem mit kompletter Software-Ausstattung bekommen kann!

Ich habe mich damals für eine S.u.S.E Distribution entschieden, weil ihr ein deutschsprachiges Handbuch beilag. Die Installation hat zugegebenermaßen beim ersten Mal etwas Zeit in Anspruch genommen. Es hat aber nicht am Handbuch gelegen, sondern an mir ;=)

Die Installation dieses Linux System wurde auch damals schon grafisch erledigt. Trotzdem hatte ich beim ersten Mal ständig das mulmige Gefühl, ich könnte irgendetwas falsch machen und dann ginge nichts mehr. Im Nachhinein völlig unbegründet! Es hat gar nicht weh getan und alles hat so funktioniert wie es sollte. Ich konnte direkt nach Abschluß der Installation los legen! Ein Arbeitsklima wie ich es vom ATARI her gewohnt war.

Belohnt wurde ich (jeder andere Anwender übrigens auch) mit einer ansprechenden grafischen Oberfläche und einem absturzsicheren System. Bis jetzt ist mir das System 6 Mal ((selbst verursachter)Stromausfall inbegriffen) abgestürzt. Ich kann also nicht klagen.

Die Installation eines Linux Systems ist mittlerweile so ausgereift, daß m.E. jeder eine solche Installation ohne wirkliche Probleme durchführen kann.

Eine noch so einfache und komfortable Installation nutzt nichts, wenn es potentiellen Anwendern an Entscheidungshilfen für Linux mangelt. Bevor ein Anwender ein anderes Betriebssystem nebst Software einsetzt, möchte er über die Vorteile eines Wechsels informiert sein.

Diese Seite soll in erster Linie Linux, die verfügbare Software, Distributionen etc., vorstellen und Einsteiger-Informationen anbieten. Für Wünsche, Kritik, Anregungen bin ich jederzeit dankbar.

E-Mail Kontakt: Jörg Wegner
Webpublishing unter Linux mit xemacs und gimp!
Last modified: Thu Oct 22 10:04:12 CEST 1998